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Info-Anlass "Elektrische Energie in Ettingen"

Strom ist eine immer wichtigere, wertvolle Energieform – fast alles benötigt Strom – fällt der Strom einmal aus, läuft gar nichts mehr.

„Ettige miteinand“ organisiert – zusammen mit der Energiekommision – ein Infoanlass unter dem Thema „Elektrische Energie in Ettingen“. Themen wie: „Was ist Strom?“ „Wie ist die Stromversorgung in Ettingen aufgebaut?“ bis hin „Wie sieht die zukünftige Stromversorgung aus?“ werden durch drei Referenten (R. Kolb, H. Weber und H. Winter) in einer einfachen, leicht verständlichen Art aufgezeigt. Mit einer Diskussionsrunde wird der Anlass abgeschlossen.

Der Info-Abend findet am Dienstag, 17. Oktober 2017 von 19.00h – 21.00h im Theoriesaal des Feuerwehr Ettingen, Brühlmattstrasse 5 in Ettingen statt.

Solarstromanlage Doppelkindergarten Hintere Matten wird gebaut

Die Solargenossenschaft erstellt auf dem neuen Doppelkindergarten Hintere Matten eine 29,6 kWp Solarstromanlage. Als erster Schritt wurde in der 2. August-Woche von der Firma Kolb die Aufständerung montiert . Anschliessend wurde das Dach eingekiest und fertig gestellt. In einem zweiten Schritt wurden in der dritten August-Woche die Module montiert und verkabelt. Die Anlage wird die Stromproduktion aufnehmen, sobald der Kindergarten fertig erstellt ist.

Fotos: - Leeres Dach, - mit Aufständerung (Stand 12.8.2017), - mit Modulen (Stand 20.8.2017):

Stromertrag September 2017: Unterdurchschnittliche Sonnenscheinstunden im September 2017

Im Monat September 2017 produzierten unsere Anlagen 12'144 kWh Solarstrom - davon stammen 6'592 kWh von den 4 Schulhausdächern sowie 5'552 kWh von der Kirche. Vergleicht man die Produktion auf den 4 Schulhausdächern im Monat September der letzten 12 Jahre so liegt das Jahr 2017 knapp an letzter Stelle. Das beste September-Ergebnis lag im Jahr 2011 mit 9'046 kWh - in den Jahren 2008, 2012 und 2013 lag der Ertrag aber nur ganz leicht über dem diesjährigen Ergebnis. Letztes Jahr produzierten wir auf den 4 Schulhausdächern im September 7'536 kWh.

9 Monate Erfahrungen mit Direkteinspeisung

Seit dem 1.1.2017 verbrauchen die Schulhäuser Trakt 1 - 3 primär den auf den Dächern von Trakt 1 + 2 produzierten Solarstrom. Nur wenn mehr Solarstrom produziert wird als in den 3 Häusern gleichzeitig verbraucht wird, speisen wir diesen ins Netz der EBM ein. In diesem Jahr produzierten die Anlagen 43'988 kWh Solarstrom - davon wurden 28'685 kWh direkt verbraucht und 15'303 kWh ins Stromnetz eingespiesen. Der "Eigenverbrauch" erreichte in den ersten 9 Monaten 65,2% der gesamten Produktion. Der monatliche "Eigenverbrauch" zeigt folgendes Bild:

Januar 96 %, Februar 84 %, März 82 %, April 55 %, Mai 70 %, Juni 58 %, Juli 50 % (Schulferien), August 58 %, September 85 %.

Die Gemeinde bezahlt für unseren Solarstrom 15 Rp pro kWh - im Gegensatz zu EBM, welche ab 1.1.2017 nur noch 4 Rp. vergütet.

Steuerwert

Der Steuerwert eines Anteils Solargenossenschaft Gugger-Sunne von ursprünglich Fr. 500 - heute Fr. 100.-- beträgt:

per 31.12.2015: Fr. 273.00 (für Steuererklärung 2016 gültig).

per 31.12.2016: Fr. 297.-- (für Steuerklärung 2017 gültig)

Umbau auf "Eigenverbrauch" abgeschlossen

Am 22. Dezember 2016 hat die Firma Kolb AG die Solareinspeisung von Trakt 1 und 2 auf "Eigenverbrauch" umgebaut. Ab sofort wird nun der produzierte Solarstrom zuerst im Schulhaus verbraucht und nur noch die überschüssige Energie ins Netz der EBM eingespiesen. Grund dafür sind die tieferen Einspeisevergütungen von EBM ab 1.1.2017. Wir erhalten von EBM noch 5 Rp. pro kWh - für den direkt konsumierten Solarstrom der Schulhäuser erhalten wir von der Gemeinde 15 Rp pro kWh.

Beschluss der a.o. Mitgliederversammlung vom 2.12.2016

Nach einer regen Diskussion stimmten die 20 anwesenden Mitglieder einstimmig dem folgenden Antrag des Vorstandes zu:

Der Vorstand der Solargenossenschaft erhält die Befugnis, eine Solarstromanlage auf dem Doppelkindergarten - gemäss vorgängiger Präsentation - zu realisieren. Dabei wird ein Kostendach von Fr. 80‘000 für eine Anlage ohne Speicher resp. Fr. 90‘000 mit Speicher festgelegt. Alle Detailentscheidungen werden dem Projektteam (R.Brügger, C. Gorrengourt, R. Hochstrasser, H. Weber, K. Züllig) übertragen.

Protokoll hier anklicken

Verkleinerung Gugger 2

Wir mussten diese Anlage aufgrund defekter Module ein zweites Mal verkleinern. Bereits im Juni 2014 entfernten wir 10 defekte Module und bauten die Anlagen von 4 Strings zu je 11 Modulen auf 3 Strings um.

Anfangs Mai 2016 stellten wir fest, dass weitere 8 Module defekt resp. teildefekt waren. Deshalb wurde die Anlage nochmals neu verkabelt. Aus 3 Strings zu je 11 Modulen wurden 2 Strings mit je 12 noch intakten Modulen verkabelt. Die Anlage hat nun noch eine Leistung von 2,08 kWp (ursprünglich 3,74 kWp)

Hitze mindert Ertrag der Solaranlagen

Die Hitzewellen Anfangs Juli 2015 zeigte uns deutlich auf, dass Solarmodule bei zunehmenden Tagestemperaturen weniger Leistung erbringen. Bei 35 Grad liegt der Minderertrag zwischen 7 und 15 % gegenüber von Höchsttemperaturen von 26-28 Grad.

Statistische Auswertung ---> Details

Denkmalschutzbehörde verhindert schöne Solaranlage

Die Stiftung Dorfmuseum und die Solargenossenschaft planten den Bau einer Solarstromanlage über das ganze Dach der Liegenschaft „Guggerhuus“. Ziel war die Erstellung einer „schönen“ Anlage – gleich derjenigen auf der Kirche von Ettingen. Im Unterschied zur Kirche liegt das Guggerhuus aber in der Kernzone und unterliegt speziellen Bauvorschriften.

Das 5-monatige Baubewilligungsverfahren war durch zusätzliche Vorschriften und „unmöglichen“ Wünschen der kantonalen Denkmalpflege geprägt. Anstatt eine Anlage über das ganze Dach, wurde schlussendlich nur eine rechteckige Anlage auf einem Teil des Daches bewilligt.

Leider entsprach die nun bewilligte Anlage nicht mehr der Idee der Initianten - eine „schöne“ Anlage zu realisieren. Diese würde wie ein „Fremdkörper“ auf dem Ziegeldach wirken. Aufgrund dieser Ausgangslage hat die Stiftung Guggerhuus und die Solargenossenschaft beschlossen, das Projekt nicht zu realisieren.

Es ist schade, dass Behörden mit unglaublichen Vorschriften eine Solaranlage verhindern können – auch wenn die Initianten eine optisch schöne Anlage realisieren möchten.

Siehe auch Beitrag in der Basellandschaftliche Zeitung vom 10.6.2015 ---> Details

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